Über mich

Hey, ich bin Sarah.

1986 geboren und in einem kleinen Dorf im Westerwald aufgewachsen. Kreativität begleitet mich schon mein ganzes Leben. Als Kind verbrachte ich jede freie Minute mit Malen und Zeichnen. Aus den ersten Pferdekritzeleien wurden irgendwann detailreiche Porträts von Menschen und Tieren mit Bleistift und Pastellkreide – und auch später habe ich immer wieder neue Wege gefunden, mich kreativ auszuleben.

Meine erste Kamera bekam ich als Teenager. 2002 zog meine erste Digitalkamera bei mir ein, sie hatte ganze zwei Megapixel! An Hersteller und Modell kann ich mich heute nicht mehr erinnern – wohl aber an jede Menge überbelichtete und unscharfe Bilder. Fotografiert habe ich trotzdem unglaublich gerne. Bis aus dieser Begeisterung mehr wurde, sollten allerdings noch einige Jahre vergehen.

Knapp 20 Jahre später baute ich für meine vier Katzen ein Dschungelzimmer und wollte dessen Ergebnis in den Sozialen Medien teilen. Doch da das Zimmer sehr dunkel wurde (Dunkelgrüne Dschungeltapete und Brauner Teppichboden), kam die Handykamera schnell an ihre Grenzen.

Also musste eine Lichtstarke Kamera her. Und kaum war diese bei uns eingezogen, nahm die Geschichte ihren Lauf. Was eigentlich nur für schönere Fotos meiner Katzen gedacht war, entwickelte sich ziemlich schnell zu viel mehr. Ich wollte nicht einfach nur fotografieren, sondern wirklich verstehen, was ich da tue. Also begann ich, mich intensiv mit der Fotografie auseinanderzusetzen, absolvierte verschiedene Kurse und Weiterbildungen und eignete mir Schritt für Schritt das Wissen an, das aus einer schönen Idee ein professionelles Handwerk macht.

Natürlich gehörte auch jede Menge Praxis dazu. Ich fotografierte bei jeder Gelegenheit, sammelte Erfahrungen und entwickelte mit der Zeit meinen eigenen Blick für Licht, Situationen und die kleinen Augenblicke, die ein Bild besonders machen. Bald standen nicht mehr nur meine Katzen vor der Linse. Es folgten die ersten Shootings mit Menschen und Pferden – und schließlich meine ersten Hochzeiten.

Irgendwann war die Fotografie nicht mehr einfach nur ein weiteres kreatives Hobby. Die Hochzeitsfotografie war genau das, was ich machen wollte!

Seit meiner eigenen Hochzeit am 2. Mai 2025 sehe ich Hochzeiten noch einmal mit anderen Augen.

Ich kenne inzwischen selbst die Vorfreude, die Aufregung vor der Trauung und dieses ganz besondere Gefühl, wenn ein Tag, auf den man so lange hingefiebert hat, plötzlich da ist – und gefühlt innerhalb weniger Augenblicke wieder vorbei.

Leider weiß ich auch, wie es sich anfühlt, wenn ausgerechnet die Erinnerungen fehlen, auf die man sich verlassen hat: Unser eigener Hochzeitsfotograf lies uns sitzen und erschien an unserem Hochzeitstag nicht.

Vielleicht ist mir gerade deshalb eines bei meiner Arbeit besonders wichtig: Verlässlichkeit. Ein Hochzeitstag lässt sich nicht wiederholen. Der erste Blick, das Ja-Wort, Freudentränen, Umarmungen, das Lachen mit den Menschen, die euch am wichtigsten sind – all diese Augenblicke passieren genau einmal.

Heute begleite ich euch mit professioneller Ausrüstung, einer zweiten Kamera als Absicherung und vor allem mit ganz viel Aufmerksamkeit für das, was um mich herum passiert. Ich möchte nicht nur die offensichtlichen Höhepunkte eurer Hochzeit festhalten, sondern auch die kleinen Geschichten dazwischen: den stolzen Blick eurer Eltern, die Freudenträne der besten Freundin oder das Lachen am Nachbartisch, das ihr selbst vielleicht gar nicht mitbekommen habt.

Denn am Ende geht es nicht darum, mit welcher Kamera eure Bilder entstanden sind. Es geht darum, dass ihr sie Jahre später anschaut und sofort wieder wisst, wie sich euer Hochzeitstag angefühlt hat.

P.S.: Meine erste „richtige“ Kamera begleitet mich übrigens noch heute zu jeder Hochzeit. Inzwischen als zusätzliche Absicherung – und vielleicht auch ein kleines bisschen als Talisman. ❤️

❤️ 02.05.2025 ❤️